Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich, Vertragspartner, Begriffe
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Buchungen/Anmeldungen zu Veranstaltungen, Qualifizierungen, Fortbildungen, Workshops sowie für sonstige Bildungsleistungen von Katrin Frindert | Bildungsimpulse (nachfolgend „Anbieter“), sofern nicht im jeweiligen Angebot abweichende Regelungen getroffen werden.
Vertragspartner ist: Katrin Frindert | Bildungsimpulse, Inhaberin: Katrin Frindert (Oytalstraße 20A, 86163 Augsburg / siehe auch Impressum).
„Teilnehmende“ sind Personen, die an einer Veranstaltung teilnehmen oder dafür angemeldet werden. „Kund:innen“ sind die buchenden Personen/Einrichtungen.
AZAV-Maßnahmen / AZAV-zertifizierte Kurse sind diejenigen Kursangebote, die auf der Website bzw. im jeweiligen Angebot ausdrücklich als „AZAV-zertifiziert“ gekennzeichnet sind. Für AZAV-Maßnahmen können ergänzend besondere Vorgaben/Teilnahmebedingungen der jeweiligen Kostenträger (z. B. Agentur für Arbeit/Jobcenter) gelten. Diese gehen im Konfliktfall vor.
Individuelle Absprachen (z. B. Inhouse-Angebote) haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Zahlungsbedingungen
Die Gebühren für Fortbildungsworkshops sind spätestens 14 Tage nach Rechnungsstellung fällig. Bei Fort- und Weiterbildungskursen können die Gebühren in einem Betrag oder in mehreren Raten bezahlt werden. Die genauen Zahlungsmodalitäten der Ratenzahlungen sind im jeweiligen Angebot geregelt. Für alle Veranstaltungen gilt: Der:die Teilnehmer:in verpflichtet sich zur rechtzeitigen Zahlung, auch wenn er:sie die Veranstaltung nicht oder nur teilweise besucht. In den Kursgebühren sind keine Unterkunfts- und Verpflegungskosten enthalten.
Für alle Veranstaltungen ist die Zahlung per Überweisung auf das Konto von Bildungsimpulse möglich.
Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter angemessene Mahngebühren sowie Verzugszinsen nach den gesetzlichen Vorschriften berechnen. Der Anbieter kann Teilnehmende bis zum Ausgleich offener Forderungen von der Teilnahme ausschließen, sofern dem keine zwingenden gesetzlichen Regelungen entgegenstehen.
Bei Fort- und Weiterbildungskursen entsteht der Anspruch auf Ausstellung und Übergabe einer Teilnahmebestätigung oder des Zertifikats erst mit der vollständigen Bezahlung der Kursgebühren. Ein Zurückbehaltungsrecht des:der Teilnehmers:in ist ausgeschlossen.
Hinweis zu AZAV/Bildungsgutschein: Soweit eine Teilnahme über einen Bildungsgutschein oder eine Kostenübernahme erfolgt, richten sich Abrechnung und Nachweispflichten nach den Vorgaben des jeweiligen Kostenträgers. Kosten, die nicht vom Kostenträger übernommen werden (z. B. privat veranlasste Zusatzleistungen), sind von den Kund:innen/Teilnehmenden selbst zu tragen.
3. Widerrufsrecht (nur für Verbraucher:innen)
Verbraucher:innen steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Frist beginnt mit Vertragsabschluss.
Kein Widerrufsrecht besteht, soweit Kund:innen bei Vertragsschluss als Unternehmer:innen (§ 14 BGB) handeln.
Beginnt eine Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch der Verbraucher:innen bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist, kann im Falle eines Widerrufs Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung anfallen.
Die Widerrufsbelehrung und – soweit erforderlich – ein Muster-Widerrufsformular stellt der Anbieter auf Anfrage in Textform zur Verfügung.
4. Rücktritt vor Kursbeginn
Der Anbieter räumt den Teilnehmer:innen das Recht ein, bis spätestens 1 Woche vor Beginn der Qualifizierung von dieser zurückzutreten. Erfolgt der Rücktritt bis 6 Wochen vor der Qualifizierung, ist eine Aufwandsentschädigung von 25 € zu zahlen. Bei einem späteren Rücktritt gilt: 3 bis 6 Wochen vor Beginn sind 50 % der Teilnahmegebühr zu zahlen, danach ist die Gesamtgebühr fällig. Es kann ein:e Ersatzteilnehmer:in benannt werden, sofern diese:r die Zugangsvoraussetzungen erfüllt.
Der Rücktritt hat in Textform (z. B. E-Mail) zu erfolgen. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Anbieter.
Bei AZAV-Maßnahmen können abweichende Regelungen des Kostenträgers gelten. Diese gehen im Zweifel vor.
5. Kündigung bei laufenden Kursen
Anbieter und Teilnehmer:innen können bei über längere Zeiträume laufenden Kursen den Vertrag unter Einhaltung von einer Frist von 2 Wochen kündigen. Gesetzliche Bestimmungen zur außerordentlichen Kündigung bleiben unberührt.
Der Anbieter behält sich vor, Anmeldungen bei mangelnder fachlicher oder persönlicher Eignung nicht anzunehmen bzw. in laufenden Kursen den Vertrag zu kündigen, wenn im Kursverlauf schwerwiegende Bedenken gegen die fachliche und persönliche Eignung eines:r Weiterbildungsteilnehmers:in erkennbar werden. Dies wird vorab in einem Gespräch geklärt. Das Recht einer fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt davon unberührt.
6. Personenbezogene Daten / Schweigepflicht
Der:die Teilnehmer:in erklärt sich mit der elektronischen Speicherung und internen Bearbeitung seiner:ihrer Daten gemäß EU-Datenschutz- Grundverordnung Art. 6 (1) a) und b) einverstanden. Näheres regeln unsere Datenschutzbestimmungen, die Bestandteil dieser AGB sind und unter https://bildungsimpulse.com/datenschutz/ eingesehen werden können. Der:die Teilnehmer:in sichert die vertrauliche Behandlung aller Informationen über andere Teilnehmer:innen und / oder Einrichtungen sowie über fallbezogene Daten zu.
7. Änderungen, Mindestteilnehmerzahl, Ausfall
Der Anbieter behält sich vor, organisatorische Änderungen vorzunehmen (z. B. Wechsel von Referent:innen, Raum/Ort, Zeitplan innerhalb eines zumutbaren Rahmens), sofern der Gesamtcharakter der Veranstaltung erhalten bleibt.
Wird eine ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht oder liegen andere wichtige Gründe vor (z. B. Erkrankung, höhere Gewalt), kann der Anbieter Veranstaltungen verschieben oder absagen. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht, soweit gesetzlich zulässig.
8. Online-Formate und technische Voraussetzungen
Bei Online- oder Blended-Learning-Formaten sind Teilnehmende für eine geeignete technische Ausstattung und Internetverbindung selbst verantwortlich.
Zugangsdaten zu Online-Plattformen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
9. Unterlagen / Urheberrecht
Ausgehändigte Unterlagen und Inhalte (Skripte, Präsentationen, Videos, Arbeitsblätter) sind urheberrechtlich geschützt und ausschließlich zur eigenen Nutzung durch die Teilnehmenden bestimmt. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung ist ohne schriftliche Zustimmung nicht gestattet.
Ton-/Bildaufnahmen durch Teilnehmende sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters und der übrigen Beteiligten zulässig.
10. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.